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Liebe Leser*in,

das neue Jahr hat so begonnen wie das alte sich von uns verabschiedet hat. Ab heute werden die staatlich verordneten Corona-Maßnahmen weiter verschärft. Die Pandemie wird noch lange unseren Alltag bestimmen.
Und trotzdem oder gerade deswegen verfolgen wir weiter unsere Ziele und werden gemeinsam etwas bewegen, ganz im Sinne von Friedensreich Hundertwasser in unserem Ökozitat: „Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit“.
Lasst uns nicht nur gemeinsam träumen, sondern zur Tat schreiten und gleich damit anfangen!

Am 16.01.2021 protestiert das Bündnis „Wir haben es satt!“ (#WHES21) wie in jedem Jahr zur Internationalen Grünen Woche gegen eine klima- und umweltfeindliche Agrarpolitik.
WHES, das sind Bäuer*innen, Umweltaktivist*innen, Köch*innen, Imker*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, Natur- und Tierschützer*innen, engagierte Jugendliche und viele mehr. Auch die Bio-Branche ist jedes Jahr mit dabei.

Seit 2011 gehen die WHES Aktivist*innen gemeinsam auf die Straße und zeigen klare Kante für gute Landwirtschaft und gesundes Essen! Dieses Jahr findet der Protest wegen der Corona-Pandemie vor allem online statt.
Das Bündnis fordert:
  • HÖFESTERBEN BEENDEN
          Bäuer*innen beim Umbau der Landwirtschaft unterstützen!
  • TIERFABRIKEN STOPPEN
          Stallumbau fördern und Tierzahlen reduzieren!
  • KLIMAKRISE BEKÄMPFEN
          Fleischkonsum senken und gesunde Böden sichern!
  • PESTIZIDAUSSTIEG ANGEHEN & GENTECHNIK STOPPEN
          Gesundheit und Insekten schützen!
  • EU-MERCOSUR-ABKOMMEN IN DIE TONNE
          Menschenrechte statt Freihandelsabkommen!
Du teilst dieses Forderungen? Dann schicke dem WHES-Bündnis deinen Fußabdruck!

Fuß, Farbe & Forderung drauf und hochladen oder einschicken – mitmachen ist ganz einfach!

Alle Abdrücke, die bis zum 14. Januar beim WHES Bündnis ankommen, werden vors Kanzleramt getragen – pressewirksam aber diesmal ohne öffentliche Beteiligung vor Ort. Wir sind auch mit unseren Fußabdrücken dabei. Lasst uns gemeinsam eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswendewende lostreten!
Unsere Kampagnenpartner*in die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft (EVG)-Landwege eG fördert die Vermarktung von Lebensmitteln aus kontrolliert biologischem Anbau aus der Region rund um Lübeck und verkauft sie in fünf Läden in der Hansestadt. LANDWEGE und ihre Mitarbeiter*innen engagieren sich seit Jahren im Rahmen der Aktionen von WHES und wir haben unsere drei Fragen für diesen Newsletter an Klaus Lorenzen, geschäftsführender Vorstand bei der EVG-Landwege eG, gerichtet:

Frage 1: Seit wann engagiert ihr euch bereits im Rahmen der WHES Bewegung und wie genau?

Wir engagieren uns von Anfang an, sind seit 2010 bei den Demos dabei, nicht nur in Berlin, sondern auch bei weiteren Demos. Nach Berlin sind wir meist mit etwa 50 Weggefährt*innen gemeinsam gefahren

Frage 2: Corona macht den meisten Großdemonstrationen einen Strich durch die Rechnung und sie können, wenn überhaupt, nur sehr begrenzt stattfinden. Was habt ihr für den Januar 2021 geplant?

Eine Fahrt nach Berlin ist 2021 aufgrund der derzeitigen Situation nicht machbar. Wir unterstützen die Demo aber finanziell und werden auch die Aktion „Fußabdruck“ mitmachen.

Frage 3: Was bedeutet für euch Öko statt Ego?

„Öko statt Ego“ ist für uns Grundlage unserer Philosophie und unseres Handelns. Transformation wird nur gemeinsam gelingen und das Arbeiten und Wirken in Gemeinschaft ist in unserer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft gelebte Praxis – daher sind wir sehr gern Teil von „Öko statt Ego“.

Umweltfreundlich essen 2021

Gesund und mit Genuss essen und dabei auch noch das Klima schützen: Ein guter Vorsatz für das neue Jahr! So kann es klappen:
Mehr Linsen, Erbsen und Bohnen essen! Hülsenfrüchte – zu denen auch Erdnüsse und Lupinen gehören – bringen viel Proteine auf den Teller, und der Anbau erspart viel Dünger. Denn diese Pflanzengruppe beherrscht den Trick, Stickstoff aus der Luft zu binden.
Übrigens: Auch Tempeh, Tofu, Falafel und viele Bio-Fleischalternativen oder Aufstriche bestehen aus Hülsenfrüchten.


Gemüse, Gemüse, Gemüse essen! Grün, gelb, rot, violett, orange, gern auch mal roh, und am allerbesten aus der Region und saisonal. Dazu Nüsse, Sprossen, Obst und Pflanzenöle mit ungesättigten Fettsäuren und Vollkornprodukten: So wird dein klimafreundlicher Speiseplan rund! Gleichzeitig liefert er dir viele Mineralstoffe, Antioxidantien und Vitamine und ist die beste Vorsorge gegen ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes und Herzinfarkt.

Müssen wir es noch sagen? Bio-Lebensmittel schlagen konventionelle in Sachen Nachhaltigkeit um Längen – egal, ob wir über Artenvielfalt, Tierschutz, Humusaufbau, Gentechnik, Zusatzstoffe, regionale Partnerschaften oder synthetische Dünger und Pestizide sprechen. Und die so produzierten Produkte sind natürlich auch besser für uns. Da darf es dann auch mal ein Goodie sein wie Salami zum Sandwich, Rührei zum Sonntagsbrunch oder einen leckeren Bio-Schokoweihnachtsmann, falls noch einer übrig sein sollte. 

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