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Liebe Leser*in,

endlich ist es soweit: Ab dem 3. September ist der Kinospot der Kampagne „Öko statt Ego - Gutes Einkaufen für eine bessere Welt“ auf den Leinwänden der Programm- und Cineplex-Kinos bundesweit zu sehen! Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung der Kinos wurde die Ausstrahlung des Spots verschoben. Inzwischen hat ein Großteil der Kinos unter Hygieneauflagen wieder geöffnet - und unser Spot kann endlich über die Leinwände laufen!

Die Corona-Pandemie ändert nichts daran, dass der Klimawandel gestoppt werden muss. Gerade jetzt ist es wichtig, für Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu sensibilisieren. Ökologisch wirtschaften und einkaufen ist aktiver Klimaschutz - dafür steht unser Kinospot.

Ab dem 3. September bis zum 2. Dezember 2020 könnt ihr den Spot in ausgewählten Kinos in diesen Städten sehen: Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Oberhausen, Stuttgart und Freiburg im Breisgau.

Wer es von euch nicht ins Kino schafft - der Spot ist natürlich auch online zu sehen!

Außerdem widmen wir uns in dieser Ausgabe einem unserer beliebtesten Nahrungsmittel: dem Brot. Ganz speziell dem Bio-Brot, frei von Zusatzstoffen und ganz ohne Gentechnik. Und gleich zu Beginn berichten wir von der diesjährigen Bio-Brotbox-Aktion bei unserem Kampagnenpartner, dem Bio-Großhändler Terra Naturkost, die gestern in Berlin-Neukölln stattgefunden hat.

Viel Spaß beim Lesen!

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey mit der Geschäftsführerin des BNN e.V. Kathrin Jäckel / © BNN e.V.

Gemeinsames Packen von BIO-Brotboxen

Trotz der aktuell erschwerenden Umstände findet auch in diesem Jahr die Bio-Brotbox-Aktion an bundesweit 80 Standorten statt. Hierbei wird für Erstklässler*innen zur Einschulung eine wiederverwendbare Frühstücks-Dose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft gepackt.
Die Idee dahinter: Jedes Kind sollte ein gesundes Frühstück bekommen.

Dabei soll auch das Bewusstsein von Kindern und Eltern für eine gesunde und nachhaltige Ernährung gestärkt werden. 
Gemeinsam mit vielen Akteur*innnen der Bio-Branche hat Öko statt Ego gestern bei unserem Kampagnenpartner Terra Naturkost in Berlin-Neukölln fleißig rund 60.000 Bio-Brotboxen gepackt. Für uns eine echte Herzensangelegenheit!
Auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey war als Schirmherrin dabei.
Heute und morgen werden die Boxen vom Logistik-Sponsor UPS an über 1.000 Grundschulen in Berlin und Brandenburg ausgeliefert und verteilt.
Eine tolle Aktion, die allen viel Freude bereitet hat.

Mehr Info’s gibt’s hier.


Frage 1: Was genau ist eigentlich die Bio-Brotbox Initiative?

Die Bio-Brotbox Initiative setzt sich seit 2002 für gesunde Kinderernährung und Ernährungsbildung ein. Gegründet in Berlin von Dr. Burkhardt Sonnenstuhl und Renate Künast, damals Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, ist sie seitdem zu einem bundesweiten Netzwerk geworden. Rund 80 lokale Initiativen übergeben jedes Jahr an Schulanfängerinnen und Schulanfänger die Bio-Brotbox, gefüllt mit einem gesunden Pausenfrühstück aus ökologischer Landwirtschaft, unterstützt durch ehrenamtliches Engagement und Spenden. In Verbindung mit einem Klassenfrühstück werden den Kindern "Gesunde Ernährung" und "Öko-Landwirtschaft" vermittelt, denn gesundes Frühstück ist die beste Basis für Erfolg beim Lernen. Nachhaltig erinnert die Box täglich daran, sie wieder gesund zu füllen.

Frage 2: Die Corona Pandemie stellt für die Packaktion eine zusätzliche Herausforderung dar – wie schaffen Sie das?

Dieses Jahr ist für alle eine große Herausforderung. Anfangs sah es so aus, als könnten wir keine Bio-Brotbox Aktionen durchführen. Aber gerade in Zeiten einer Pandemie ist das Engagement für eine gesunde Ernährung unserer Kinder und die ökologische Landwirtschaft besonders wichtig. Wir haben das Packen der Frühstücksboxen und die Übergabe an den Schulen angepasst und besondere Hygienekonzepte entwickelt. Das war mit viel Aufwand verbunden, hat sich aber selbstverständlich gelohnt. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr rund 140.000 Kinder zum Schulanfang die Bio-Brotbox bekommen können.

Frage 3: Was bedeutet für Sie Öko statt Ego?

Zukunft geht nur mit Öko. Da sind wir mit Ego längst an unsere Grenzen gestoßen. Wir müssen in der Landwirtschaft und im Bewusstsein zurück auf Start. Da war alles Öko, ganz natürlich.

Brot ohne Gentechnik und Zusatzstoffe

Dinatriumdihydrogendiphosphat, Natriumacetat, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren - wer hat da ein frisches, duftendes Brot vor Augen?
All diese Stoffe sind in industriell gefertigten Broten, die wir zum Beispiel mit Zangen aus den „Brötchenkästen“ der Discounter angeln können, zugelassen.
Dabei stehen die wichtigsten Hilfsmittel nicht einmal auf der Zutatenliste:
Es sind industrielle Enzyme wie Amylasen und Xylanasen, die fast immer unter Einsatz von Gentechnik produziert werden. Die heimlichen Helfer machen es möglich, dass die Zeit vom Kneten bis zum Backen extrem verkürzt wird, der Teig gleichmäßig aufgeht und nicht in den Maschinen kleben bleibt. Kurz gesagt: Technische Enzyme ermöglichen die automatisierte Produktion und sorgen dafür, dass das Brot am Ende immer gleich aussieht und gleich schmeckt. 

Aber keine Angst, echtes Brotglück ist möglich! Bio-Bäcker*innen verwenden keine Gentech-Enzyme. Damit der Teig trotzdem gut aufgeht, nutzen sie je nach Mehlsorte Sauerteig, Bio-Hefe oder Backferment. Und dann heißt es kneten und viele, viele Stunden ruhen lassen - wobei „Ruhe“ eigentlich das falsche Wort ist: Im Teig gärt es mächtig, sonst bliebe der Teigklumpen flach. Gleichzeitig entwickelt das Mehl seine Aromen und wird dabei auch besser verträglich, weil bestimmte Zuckermoleküle abgebaut werden. Aus dem Ofen kommt also ein gentechnikfreies, aber vor allem köstliches und gut bekömmliches Bio-Brot. Guten Appetit!

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