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Liebe Leserin, lieber Leser,

in Zeiten der Corona-Pandemie ist Putzen für viele zu einem ungewohnt wichtigen Thema geworden – schließlich verbringen wir besonders viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Jetzt ist also genau der richtige Zeitpunkt, die eigene Wohnung zum Glänzen zu bringen. Welche Produkte wir dabei verwenden, wirkt sich unmittelbar auf unsere Umwelt aus.

Kaum zu glauben: Jährlich landen 530.000 Tonnen Chemikalien aus Wasch- und Putzmitteln in unserem Abwasser! Konventionelle Putz- oder Waschmittel belasten und gefährden so unsere Umwelt und Gesundheit. Sie enthalten umweltschädliche erdölbasierte Rohstoffe, Konservierungsstoffe, reizende Duftstoffe und Phosphate. Dabei gibt es eine einfache umweltfreundliche Alternative: Ersetze konventionelle Putzmittel in deinem Schrank durch zertifiziert ökologische aus dem Bioladen. Diese verzichten auf ökologisch umstrittene Inhaltsstoffe.

Genauso wichtig ist es, dass wir darauf achten, wie unsere Putzmittel verpackt sind. Schließlich dauert es fast ein halbes Jahrhundert, bis eine Plastik-Flasche in winzige Teile zerfällt – diese Partikel sind dir sicher als Mikroplastik bekannt. Ganz abgebaut wird Plastik nie! Tipps, wie du auch beim Einkauf von Putzmitteln Plastik sparen kannst, findest du in unseren Einkaufstipps in diesem Newsletter.

„Öko kostet nicht die Welt. Nicht-Öko schon.“ Unsere Botschaft hing in den ersten drei Maiwochen mit großen Plakaten an vielen deutschen ICE-Bahnhöfen. Denn auch die momentane Situation ändert nichts daran, dass wir den Klimawandel stoppen müssen. Ökologisches Einkaufen ist aktiver Klimaschutz. Wir setzen uns für echte Nachhaltigkeit ein: Lasst uns zusammen dafür kämpfen, dass die Wirtschaft einen ökologischen Neustart braucht!

Hast du auch schon eins unserer Plakate gesichtet? Poste ein Foto davon und markiere uns auf Instagram oder Facebook!

Bundesweite Plakatkampagne
Öko statt Ego"

Unsere Mitstreiter*innen sind ganz verschieden, haben aber eines gemeinsam: Sie wollen mit nachhaltigen Produkten die Welt verbessern. In Kurzinterviews stellen wir sie dir vor. Dieses Mal haben wir mit Oliver Groß, Geschäftsführer von Sonett, über die momentane Situation und die Nachhaltigkeit ihrer Wasch- und Reinigungsprodukte gesprochen.

1. Was bedeutet „Öko statt Ego“ in der Corona-Pandemie für euch?

Unser Slogan in der Corona Zeit: Abstand Halten – Immunsystem stärken – gesunde Urteile bilden. Auf alle drei Punkte ist „Öko statt Ego“ voll anwendbar: Wir schützen nicht nur uns selbst, sondern auch andere. Öko stärkt das Immunsystem und ist gut für uns und die ganze Welt.

2. Was tut ihr, damit eure Produkte möglichst umweltfreundlich sind?

Unsere Produkte erfüllen zu 100% die Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) für ökologische Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel. Das heißt: Keine Petrochemie oder Gentechnik, Rohstoffe aus Bioanbau, alles zu 100% biologisch abbaubar. Dynamische Zusätze geben einen lebensspendenden Impuls.

3. Wie gestaltet ihr eure Verpackungen möglichst nachhaltig?

Alle Kartonagen sind aus 100% Recyclingmaterial. Außerdem nutzen wir einen eigenen Recyclingkreislauf, da Recycling PE vom Markt für Lebensmittel nicht zugelassen ist. Kanister werden wieder befüllt, statt weggeworfen.

Bewusster Einkaufen

  • Bist du schon auf verpackungsarmes Putzen umgestiegen? Die beste Möglichkeit, um Verpackungen einzusparen, sind Abfüllstationen. Das Konzept ist einfach: Kund*innen kaufen einmalig ein Behältnis, in das sie ihr Wasch- oder Spülmittel immer wieder abfüllen können.
  • Inzwischen gibt es viele Alternativen zur klassischen Plastik-Verpackung: Dazu zählen clevere Kombinationen aus Kunststoffen und Holzfasern, Stärke oder anderen Naturmaterialien sowie recycelte Kunststoffe, die bei der Verbrennung keine giftigen Stoffe freisetzen.
  • Auch beim Kauf deiner Putzutensilien kannst du auf nachhaltige Produkte setzen: Mechanische Hilfsmittel wie Holzbürsten, Luffa- und Kupferschwämme unterstützen die Reinigung und tragen somit zu einem reduzierten Einsatz von Chemiekeulen bei. Greife anstelle von Kunststoff-Bürsten zu Alternativen aus nachhaltig geforstetem Holz und bei Schwämmen zu jenen, die recycelbar oder biologisch abbaubar sind.
  • Übrigens: Viele Putzmittel-Hersteller werben mit den Aufschriften „Öko“, „Bio“ und „Natur“, ohne Standards einzuhalten. Denn für ökologische Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel gibt es aktuell keine rechtlichen Vorgaben. In den Sortimentsrichtlinien des Bundesverband Naturkost Naturwaren werden zulässige Inhaltsstoffe und Herstellungsverfahren von Reinigungsmitteln definiert. Dazu gehören unter anderem die leichte biologische Abbaubarkeit, Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau sowie Dosierungshinweise. Alle Bio-Läden, die an der Kampagne Öko statt Ego teilnehmen, halten diese Richtlinien ein. Hier findest du Kampagnenteilnehmer*innen in deiner Nähe.

Zitat des Monats

Klick-Tipps

Kommt gut und gesund durch diese Zeit!


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