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Liebe Leserin, lieber Leser,

rund um den Globus beobachten wir, wie die Corona-Pandemie Konsument*innen zu irrationalen Kaufentscheidungen animiert und viele Kund*innen beispielsweise das viel zitierte Klopapier, Nudeln oder Haferflocken horten. Doch das muss nicht sein: Die Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert. Bei bestimmten Produkten dauert es vielleicht etwas, bis die Regale wieder ganz aufgefüllt sind. Dann gibt es aber meist gute Alternativen.

Auch wenn die Corona-Pandemie zu Recht viel Aufmerksamkeit bündelt und alle Schlagzeilen auf sich zieht, darf die Klimapolitik dabei nicht in Vergessenheit geraten. Diesen Monat stand der vierte globale Klimastreik an. Diesmal konnten wir leider nicht wie gewohnt auf der Straße demonstrieren, dafür aber im Netz. Aus dem Homeoffice haben wir uns den spannenden Livestream von Fridays for Future angeschaut. Jede*r allein und dennoch zusammen!

Bei den bevorstehenden Konjunkturpaketen soll die Klimakrise ebenfalls eine Rolle spielen: Derzeit appellieren viele Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Bürger*innen für einen nachhaltigen Neustart beim wirtschaftlichen Wiederaufbau. Schließlich lassen sich Klimaschutz, Solidarität und Corona nicht gegeneinander aufrechnen.
Der Bundesverband der grünen Wirtschaft UnternehmensGrün geht bereits ganz konkret voran: Ihr Aufruf „Unternehmen zusammen für Nachhaltigkeit – wir bleiben dran!“ fordert die Regierung dazu auf, den Neustart der Wirtschaft unter die Vorzeichen einer solidarischen und ökologischen Transformation zu stellen. Knapp 600 Unternehmen haben bereits unterzeichnet und zeigen in ihrem Wirtschaften bereits seit Jahrzehnten, dass Wirtschaft und Ökologie kein Widerspruch sein müssen. Hier geht es zur Petition.

Euer Kampagnenteam beim #NetzstreikFürsKlima 

Das alltägliche Einkaufen verändert sich gerade für uns alle – Käufer*innen und Ladner*innen sind gleichwohl davon betroffen. Regale müssen schneller aufgefüllt, Kund*innen beruhigt und Mitarbeitende unterstützt werden: Die Bio-Branche arbeitet auf Hochtouren. Unsere Kampagnenteilnehmer*innen leisten derzeit Großes und überlegen sich ständig neue Aktionen, die zum Schutz aller beitragen. Wir bewundern die Kreativität, Flexibilität und das enorme Engagement von ihnen und ihren Mitarbeiter*innen! Sie sind der beste Beweis: Die Krise können wir nur gemeinsam meistern.

Bio Verde zum Beispiel würdigt den unermüdlichen Einsatz der LKW-Fahrer*innen mit eigens zusammengestellten Geschenktüten.

Auch Lieferdienste sind inzwischen ein großes Thema: Der GöPi Biomarkt liefert sein Sortiment nun auch nach Hause. Die im Internet ausgesuchten Lebensmittel werden kontaktlos bis vor die Haustür gebracht. Außerdem wurden die Öffnungszeiten erweitert, um Risikogruppen besser schützen zu können.

Bei Biomare in Leipzig werden Kund*innen dazu aufgefordert, ihren eigenen Einkaufskorb mitzubringen. So kann die Verbreitung von Keimen über Wagen- oder Korbgriffe eingedämmt werden. Außerdem werden alle Mitarbeiter*innen komplett aus dem eigenen Sortiment versorgt, damit Einkäufe anderswo und ein damit verbundenes Infektionsrisiko minimiert werden.

Öko statt Ego ist eine Lebenseinstellung – und aktueller denn je! Über weitere tolle Aktionen unserer Kampagnenteilnehmer*innen informieren wir Dich laufend auf unserem Instagram Kanal.

Unsere Mitstreiter*innen sind ganz verschieden, haben aber eines gemeinsam: Sie wollen mit nachhaltigen Produkten die Welt verbessern. In Kurzinterviews stellen wir sie dir vor. Dieses Mal haben wir mit Franziska Rutscher, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Ökodorfs Brodowin, über die momentane Situation und die neue mobile Hühnerhaltung gesprochen.

1. Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf euren Arbeitsalltag aus?

Wir haben die Corona-Krise sehr früh anhand einer Welle der Neuanmeldungen im Lieferservice bemerkt. Innerhalb kürzester Zeit haben wir Mitarbeiter*innen einarbeiten und Arbeitsabläufe umstellen müssen, noch bis heute arbeiten wir in zwei Schichten.

2. Warum habt ihr euch für mobile Hühnerställe entschieden?

Die Vorteile liegen auf der Hand: die Rotation der Standorte ermöglicht unter anderem die Regeneration der Grasnarbe. Unser neues Mobil bringt außerdem volle Automatisierung mit sich – Futtermenge uvm. werden genau erfasst und bieten eine bessere Planung.

3. Was bedeutet in diesen besonderen Zeiten „Öko statt Ego“ für euch?

Wir freuen uns, dass die Idee der Lebensmittelkiste so gut ankommt. Viele, die sich jetzt das erste Mal Lebensmittel nach Hause liefern lassen, bekommen automatisch direkten Kontakt zu Ökoprodukten. Bio ist kein Luxus, Bio sollte Standard sein – für alle!

Bewusster Einkaufen

  • Seit Corona erledigen wir alle unseren Einkauf im Bio-Laden schneller als sonst. Klar, dass sich einige das Zurückbringen von Pfandflaschen auch sparen wollen. Aber: Das Mehrweg-System ist darauf angewiesen, dass leere Flaschen und Gläser zurückkommen. Nur so können sie wiederverwendet werden. Bei einigen Getränkeherstellern wird zurzeit das Leergut knapp, da weniger Menschen ihr Leergut zurückbringen. Du kannst das Mehrweg-System am Laufen halten, indem du deine Pfandflaschen zurückbringst.
  • In allen Bundesländern ist das Tragen einer Maske beim Einkauf inzwischen Pflicht. Allerdings sind Masken vielerorts bereits ausverkauft. Hier erfährst du, wie du dir im Handumdrehen deinen eigenen Mundschutz selbst machen kannst.

Zitat des Monats

Klick-Tipps

Kommt gut und gesund durch diese Zeit!


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