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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Corona-Pandemie betrifft uns alle und hat in kürzester Zeit die ganze Welt und unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Treffen mit Freund*innen sind jetzt virtuell, Kinder werden zu Hause beschult, viele von uns haben Angst und machen sich Sorgen. Selbst sowas alltägliches wie das Einkaufen ist jetzt anders: Wir halten Abstand und der Einlass wird limitiert. Denn: Auch beim Einkaufen geht es jetzt nicht nur um unseren Schutz, sondern um den Schutz aller. Zum Beispiel den der Laden-Mitarbeiter*innen, die täglich unter Hochdruck dazu beitragen, dass unsere tägliche Versorgung gesichert ist: Danke dafür! Danke auch an die Landwirt*innen, von denen viele vor dem Problem stehen, die bevorstehende Ernte zu bewältigen und danke an die Hersteller und Großhändler, die alles Erdenkliche möglich machen, um uns alle weiter mit Lebensmitteln zu versorgen!

Ihr findet auch, dass sie zu den Held*innen des Alltags gehören? Dann lasst sie das wissen. Zum Beispiel so: 

Schenkt dem Team in eurem Bioladen ein Extra-Lächeln und Dankeschön! Während viele von euch im Home Office arbeiten oder sich in Selbst-Quarantäne begeben, sind die Menschen im Einzelhandel weiterhin für uns da und behalten einen kühlen Kopf – und das, obwohl sie jeden Tag Überstunden machen und die leergekauften Regale wieder befüllen, nervöse Kund*innen beruhigen und beraten.
  • Halte Abstand zu anderen Kund*innen und auch zu den Verkäufer*innen. Mindestens 1,5m soll man zwischen seinen Mitmenschen und sich wahren.
  • Kaufe nur Lebensmittel, die du benötigst und die du lecker verarbeiten kannst. Hamsterkäufe sind nicht notwendig, die Lebensmittelversorgung bleibt bestehen.
  • Zahle nach Möglichkeit bargeldlos, bringe deinen eigenen Einkaufskorb mit in den Laden und nicht vergessen, wasch dir vor und nach dem Einkauf zu Hause direkt die Hände! So bleiben alle auf der sicheren Seite.
Lasst uns im Umgang miteinander die positive Chance in diesen herausfordernden Zeiten ergreifen
Auch die Freizeitgestaltung hat sich durch die vielen Beschränkungen komplett verändert. Jetzt, wo wir weniger Zeit mit unseren gewohnten Aktivitäten verbringen, gibt es sehr viele tolle Ideen, wie man die Zeit ansonsten nutzen kann. Für viele steht die Bepflanzung von Balkon und Gärten ganz oben auf der Liste.
Wir empfehlen dir: Achte beim Kauf von Samen für dein Zuhause auf samenfeste Sorten. So kannst du das Saatgut deiner Lieblingssorten problemlos vermehren. Egal ob Gemüse, Blumen oder Kräuter: Im Bio-Laden deines Vertrauens findest du ganz bestimmt das Bio-Saatgut zu deinen Lieblingspflanzen. Mit dem Kauf unterstützt du außerdem die Erhaltung bewährter traditioneller Kulturpflanzen und schützt sie vor dem Aussterben. Die Pflanzensorte kann sich ganz natürlich durch Wind und die Bestäubung von Insekten vermehren und trotzdem bleiben alle ursprünglichen Merkmale erhalten.

Unsere Mitstreiter*innen sind ganz verschieden, haben aber eines gemeinsam: Sie wollen mit nachhaltigen Produkten die Welt verbessern. In Kurzinterviews stellen wir sie dir vor. Diesen Monat haben wir Boris Voelkel, Geschäftsführer von Voelkel, drei Fragen gestellt. 

1. Wie geht euer Betrieb mit der Pandemie um?

Wir versuchen der extremen Nachfrage nach gesunden Säften nachzukommen. Viele Kolleg*innen sind im Homeoffice, die Maßnahmen werden ernst genommen. Es ist auch mal angenehm, ohne Termine in Ruhe arbeiten zu können. Die Krise birgt auch große Chancen

2. Warum setzt ihr euch für samenfestes Saatgut ein?

Demeter Säfte und Saatgutkonzerne, das passt prinzipiell nicht! Seit wir auf biodynamisch gezüchtete Sorten setzen, stieg der Verkauf unserer Gemüsesäfte enorm. Unsere Kinder und ich lieben sie auch! Wir arbeiten eng mit den Züchter*innen zusammen. Hybride sind auf Wachstum gezüchtet und Masse. Der Unterschied ist frappierend.

3. Was war dein Öko statt Ego-Moment?

„Gesunde Lebensmittel aus gesunden Strukturen“ ist unser Leitmotiv im Einkauf. Mit unseren Johannisbeerbauern haben wir eine hohe soziale Qualität entwickelt. Als ich davon gerade sehr berührt war, rief die Gabriele Mergardt von der Uni Kassel an. Sie war beeindruckt von der Bildekräfte-Qualität der Kristallisationsbilder des Johannisbeersaftes, unter tausenden Säften ist ihr der herausgestochen. Sie wollte wissen was wir da besonders machen. Gänsehaut für mich!

Zitat des Monats

Klick-Tipps

  • Die Züchtung samenfester Sorten kann man über saat:gut e.V. unterstützen.
  • Virologe Prof. Christian Drosten informiert im NDR Podcast.
  • Wir haben es satt! Hat Plattformen zusammengestellt, die Landwirtschaft und Menschen, die mit anpacken möchten, zusammenbringen. 

Kommt gut und gesund durch diese Zeit!


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