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Liebe Leserin, lieber Leser,

2020 stehen wir an einem Wendepunkt. Für die Herausforderungen unserer Zeit brauchen wir klare Entscheidungen und neue Wege. Wir brauchen Unternehmen, die mehr wollen als Wachstum und Profitmaximierung. Und wir brauchen dich. Verbraucher*innen haben die Macht, ökologische und faire Handels- und Lieferbeziehungen zu stärken – für die Umwelt und für die Menschen. Vom Acker bis zum Teller wollen wir wissen, was und wer dahintersteht. Wir wollen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen unterstützen und genossenschaftliche Strukturen fördern.

Zum Beispiel mit der Gemeinwohl-Ökonomie, einem ethischen Wirtschaftsmodell, das sich an Gemeinschaft und Nachhaltigkeit orientiert. Hier zählt nicht nur Profit, sondern auch, wie die Unternehmen das Gemeinwohl fördern: Wie ökologisch wird produziert? Wie sind die Arbeitsbedingungen und wie fair die Bezahlung? Und was tut das Unternehmen für die Gesellschaft, z.B. in Form von Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen? Solche Kriterien fließen in die Gemeinwohl-Bilanz des Betriebs ein. Eine gute Bilanz wird finanziell belohnt. So arbeiten jetzt schon Unternehmen wie Sonnentor, Taifun Tofu und BODAN – und viele andere aus unserer Branche. Sie alle sind „Öko statt Ego“. Für Ideen wie diese waren wir auf der Straße bei der „Wir haben es satt!“-Demo – für eine ökologischere Landwirtschaft und globale Solidarität.  

Ende Januar war eine Menge los. Vom 17. bis 26. Januar fand die Internationale Grüne Woche in Berlin statt. Öko ist auf der Messe nur ein ganz kleiner Teil – größtenteils wird noch immer auf konventionelle Landwirtschaft gesetzt.

Deshalb gingen zum Auftakt der Grünen Woche die Aktivist*innen der „Wir haben es satt!“-Demo gemeinsam mit Bio-Landwirt*innen, Umweltorganisationen und Bio-Unternehmen auf die Straße – und wir waren dabei. Zusammen mit 27.000 Menschen demonstrierten wir lautstark für gutes Essen für alle. Bauern und Bäuerinnen aus ganz Deutschland kamen mit ihren Traktoren angereist und forderten gemeinsam mit Demonstrierenden die Finanzierung der Agrarwende, ein klares Veto gegen das EU-Mercosur-Abkommen und ein „Nein“ zu Industrie-Mogelpackungen wie Gentechnik, zu Patent-Saatgut und zum routinemäßigen Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger.

Einen Videorückblick, Fotos und Pressebeiträge u.a. aus der Tagesschau findest du auf der Website www.wir-haben-es-satt.de.

Unsere Mitstreiter*innen sind ganz verschieden, haben aber eines gemeinsam: Sie wollen mit nachhaltigen Produkten die Welt verbessern. In Kurzinterviews stellen wir sie dir vor. Diesen Monat haben wir Sascha Damaschun, dem Geschäftsführer von BODAN, drei Fragen gestellt. Der Großhandel für Naturkost ist ein Pionier-Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ).

1. Warum setzt Ihr Euch für die Gemeinwohl-Ökonomie ein?

Wirtschaftlicher Erfolg ist nur sinnvoll, wenn er auch der Gesellschaft nutzt. Das Visionäre an der GWÖ: Sie ist nicht bloß eine Bilanzierungsart, sie will einen Systemwandel bewirken. Wer zum Allgemeinwohl beiträgt, soll steuerlich begünstigt werden.

2. Wie wirkt sich Euer Engagement auf Eure Kund*innen und auf die Verbraucher*innen aus?

Der Gemeinwohl-Bericht sorgt für Transparenz. Jeder kann dort nachlesen, was wir konkret tun für Menschenwürde, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Demokratie, z.B. durch Stärkung von Artenvielfalt oder Bodenfruchtbarkeit.

3. Was war Euer Öko statt Ego-Moment 2019?

Baden-Württemberg hat einen Gesetzentwurf gegen das Artensterben auf den Weg gebracht – angestoßen durch ein Volksbegehren, für das wir intensiv gestritten haben, zusammen mit pro-biene, demeter, der AbL u.a. Das zeigt: Gemeinsam erreichen wir mehr.

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